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Grundsätze
Haltetherapie ist eine ganzheitliche emotional-körpertherapeutische Beziehungstherapie zwischen Eltern und Kindern bzw. Stief-, Adoptiv-, Pflegeeltern und den ihnen anvertrauten Kindern.
In der Haltetherapie gibt es die Möglichkeit, dass ein Elternteil sein Kind solange liebevoll, sicher und fest im Arm hält, bis bei beiden die eher trennenden Gefühle von Angst, Wut, Schmerz, Sorge, Verzweiflung, Eifersucht, Einsamkeit interaktiv ausgedrückt werden.
Indem diese Gefühle abfließen, entsteht innerlicher Raum für Liebe, Freude, Zugehörigkeit und Mitgefühl, die wieder neu gespürt und ausgedrückt werden können. Elternteil und Kind können sich wieder anschauen, aushalten, liebhaben und sich aneinander freuen.
Dieser Prozess kann in einer oder mehreren Sitzungen geschehen. Die Therapeutin / der Therapeut leitet an und begleitet in die tiefen Strudel der Gefühle, indem er / sie Elternteil und Kind verbal anleitet. Sie / er lässt sich empatisch berühren, spiegelt und übersetzt die emotionalen Botschaften aller Beteiligten gleichermaßen souverän.
Mit dieser therapeutischen Hilfe kann die hohe Dramatik zu einem beginnenden Liebesfluss zwischen Elternteil und Kind werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Haltgebende Erziehung und Haltetherapie (AgH) ist ein freier Zusammenschluß unabhängig tätiger Personen, die das Halten in Therapie und Pädagogik vertreten, praktizieren und lehren.
Die Mitarbeiter arbeiten selbstverantwortlich in der Beratung und Therapie.
In der AgH finden die Einzelnen kollegialen Austausch und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit.
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